1980 – 1989

1980

  • Norbert Specht von der Bayerischen Sportjugend wird am 22. April in der Frühjahrs-Vollversammlung zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Am 12. August findet das Richtfest für das Internationale Jugendkulturzentrum statt.
  • Am 28. Oktober treffen sich in Allersdorf Vertreter des Kreisjugendrings und des Stadtjugendrings. Sie vereinbaren für die Zukunft bessere und häufigere Kontakte.
  • Aus der japanischen Stadt Hamamatsu besucht eine Delegation von Führungskräften in den Bereichen Jugend, Sport und Frauenfragen die Stadt Bayreuth und informiert sich über die hier bestehenden Verhältnisse. Ein Teil der Gruppe wird im Kommunalen Jugendzentrum vom Stadtjugendring zu einem Gespräch empfangen.

1981

  • Jugendleiter und Vereinsvorsitzende unternehmen vom 16. bis 21. Juni eine Informationsfahrt nach Annecy. Sie erwidern damit einen Besuch von französischen Gästen im Jahre 1980.
  • Der Stadtjugendring betreut das Konzert der Preisträger des Wettbewerbs „Jugend musiziert“, in der Aula der Pädagogischen Hochschule.

 1982

  • Bei einem Seminar, das mit einer Ausstellung verbunden ist, informieren sich Bayreuths Jugendleiter und auch viele andere Interessierte am 6. Februar über Drogenprobleme.
  • Der Stadtführer für Körperbehinderte wird am 31. Juli der Öffentlichkeit übergeben.
  • Mit Ovationen für den Initiator Herbert Barth wird am 15. Oktober das Internationale Jugendkulturzentrum eröffnet.
  • Bei den Neuwahlen am 29. April löst Uli Jakubek den bisherigen zweiten Vorsitzenden Norbert Specht ab.

 1983

  • Albert Paulus, der jahrelang die Wandertage vorbereitete und leitete, gibt seine Ämter ab.
  • Bei einer ersten Baumpflanzaktion am 7. Mai pflanzen junge Bayreuther in der Au am Mistelbach Sträucher und Büsche.

 1984

  • Vertreter der Parteien stellen sich am 8. März im Europasaal des Jugendkulturzentrums den Fragen junger Wähler.
  • Die Vollversammlung am 12. April bringt eine Verjüngung der Vorstandschaft. Die beiden Vorsitzenden Walter Nadler und Uli Jakubek werden in ihren Ämtern bestätigt.
  • Der Stadtjugendring verleiht erstmals einen Jugendkulturpreis – und zwar für Rockmusik. Bei der Wettbewerbsveranstaltung, die am 2. Juni im Städtischen Eisstadion stattfindet, siegt die Gruppe MC-Gang.

1985

  • Eine Veranstaltung „Mit der Jugend im Gespräch“ im März, bei der unter anderem das Jugendamt, das Arbeitsamt, die Industrie- und Handelskammer und die Bundeswehr mitwirken, findet nicht die erwartete Resonanz, obwohl als brennendstes Problem die Jugendarbeitslosigkeit im Mittelpunkt steht.
  • Stadtjugendring und Stadtsparkasse laden am 10. Februar zur ersten „Beach-Party“ im Hallenbad ein.
  • Mit beachtlichem Erfolg stellen, die dem Stadtjugendring angeschlossenen Jugendgruppen sich und ihre Arbeit, am 16. November in allen Räumen des Jugendkulturzentrums vor.

1986

  • In der Frühjahrsvollversammlung am 20. März gibt es erstmals zwei Bewerber um das Amt des ersten Vorsitzenden: Walter Nadler und Uli Jakubek. Die Führungsspitze bleibt unverändert mit Walter Nadler als Vorsitzenden und Uli Jakubek als seinen Stellvertreter.
  • Bei einem Treffen der Jugendleiter können viele Anregungen für die künftige Arbeit des Stadtjugendrings gesammelt werden.
  • Zu den Feierlichkeiten zum 20jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft mi Annecy fahren auch Vorstandsmitglieder des Stadtjugendrings nach Frankreich.
  • Der Jugendkulturpreis wird diesmal für Graffiti vergeben. Die Brauerei Gebrüder Maisel hat für diesen Wettbewerb, der bundesweites Aufsehen erregt in ihrem Betrieb die erforderlichen Wandflächen zur Verfügung gestellt.

1987

  • Wie alljährlich finden am Jahresanfang die Skifreizeit in Inzell, und der Kinder- und Jugendfasching in der Stadthalle und die Beach-Party statt.
  • Andere Pläne, wie das Kinderfest im Hofgarten und eine Bergfahrt in die Zillertaler Alpen, fallen dem schlechten Wetter zum Opfer.
  • Im Rahmen des Umweltprogramms veranstaltet der SJR am 9. Mai eine Baumpflanzaktion im Bereich Pottensteinerstraße/Studentenwald.
  • Am 24. Oktober wird mit einem Festakt das 40jährige Bestehen des Stadtjugendrings Bayreuth im Internationalen Jugendkulturzentrum gefeiert.
  • Die geplante Studienfahr nach Raiding, das Kinderfest im Hofgarten, und die Bergfahrt in die Zillertaler Alpen mussten abgesagt werden.
  • Laut Feststellungsbeschluss werden die Jugendgruppen „Bund Naturschutz“ und „Landesbund für Vogelschutz“ zur Herbstvollversammlung aufgenommen. Der SJR hat somit 42 Delegierte zu den Vollversammlungen.

1988

  • Zu den üblichen Veranstaltungen im Jahresablauf kommen im Frühjahr ein Bastel- und ein Spiele-Seminar, im Herbst ein Grundkurs für Jugendleiter mit dem KJR in Haidenaab.
  • Im März finden die ersten Vorgespräche für den neu zu erstellenden Stadtführer für Körperbehinderte statt. Bei den Neuwahlen des Vorstands gibt es entscheidende Veränderungen. Gabi Munzert (Jugendrotkreuz) wird neue 1. Vorsitzende, Stellvertreter bleibt Uli Jakubek (Evang. Jugend).
  • Für die Umweltschutzaktion werden von der DPSG 34 Nistkästen gebaut und im Wald rechts des Klinikums angebracht.
  • Die Geschäftsstelle des SJR zieht vom EVO-Gebäude am Luitpoldplatz in das Rathaus II, Dr. Franz Straße 6.
  • Im November gibt es ein Treffen mit den Vorstandsmitgliedern des KJR Bayreuth.

1989

  • Neu im Jahresprogramm ist ein Seminar „Erste Hilfe bei Freizeiten“.
  • Das 9. Kinderfest im Hofgarten steht unter dem Motto „Zirkus“
  • Das Stadtspiel wird traditionsgemäß vom Pfadfinderverband „Horst Markgrafschaft Bayreuth“ durchgeführt.
  • Ein Tagesausflug führt in den Frankenwald mit Besuch der Veste Rosenberg in Kronach, dem Flößermuseum in Unterrodach, und einer Floßfahrt auf der „Wilden Rodach“.
  • In diesem Jahr werden von der DPSG für die Umweltschutzaktion Nistkästen für Fledermäuse gebaut und auf dem Gelände des Rathauses II angebracht.
  • Der SJR schafft sich eine Spielstraße an, die den Gruppen und Verbänden zur Verfügung steht.
  • Der im Frühjahr ausgeschriebene Jugendkulturpreis zum Thema „Jugend in Bayreuth“ wird im November in der „Alten Abfüllerei“ der Brauerei Maisel durch Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz an die DPSG übergeben. Unsere Geschäftsstelle wird mit einem PC ausgerüstet.