1970 – 1979

1970

  • Am 3. März diskutieren Bayreuths junge Bürger mit dem Oberbürgermeister.
  • Der STJR tritt dem Universitätsverein Bayreuth bei.
  • Auf der „Bayreuther Hütte“ im Rofan-Gebirge findet der zweite Wanderführerlehrgang des STJR statt.
  • In Zusammenarbeit mit den Nachwuchsorganisationen der politischen Parteien führt der STJR die Aktion „Mit 18 wählen“ durch.
  • Im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten des Vereins „Hilfe für das behinderte Kind“, die von ADAC und STJR gemeinsam getragen wird, tritt der Upper-Darby-Senior-High-School-Chor aus Philadelphia (USA) auf.
  • Mehr als 3500 Wanderer machen am Familienwandertag mit, der diesmal „Durchs Teufelsloch“ führt.
  • Der STJR unterstützt den „Arbeitskreis Dritte Welt“, dessen Leitsatz lautet: „Wir hungern nicht, weil wir zuviel essen, sondern weil wir zu wenig denken!“

1971

  • Ludwig Rodler, Karl Neukam und Helmut Künzel fliegen zu Gesprächen über Fragen des deutsch-französischen Jugendaustausches nach Annecy.
  • Anlässlich der Fünf-Jahres-Feier der Städtepartnerschaft Bayreuth – Annecy verleiht der STJR im Mai 1971 dem Bürgermeister von Annecy, Dr. Servettaz, für seine Verdienste um die Freundschaft der Jugend beider Städte, die Ehrenmitgliedschaft im STJR.
  • Mit über 4000 Wanderern erreicht der Volkwandertag „Über den Pensen“ am 3. Oktober einen neuen Teilnehmerrekord.
  • Am 22.12.1971 beschließt der Stadtrat Bayreuth einstimmig, dem 1. Vorsitzenden des STJR, Ludwig Rodler, den „Goldenen Ehrenring der Stadt Bayreuth“ zu verleihen.

1972

  • Ludwig Rodler legt nach 25jähriger Amtszeit den Vorsitz des Stadtjugendrings nieder, weil er nach München versetzt wurde. Am 12. Mai wählt die Volksversammlung Karl Neukam zum ersten und Helmut Künzel zum zweiten Vorsitzenden.
  • Im Zusammenwirken mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge besuchen Bayreuther Jugendleiter vom 19. – 22. Juni Soldatenfriedhöfe in Ostfrankreich, Belgien und Luxemburg, darunter auch Douaumont bei Verdun.
  • Die Volkswanderung führt am 29. September rund um den Oschenberg. 3425 Teilnehmerkarten wurden verkauft.

1973

  • Vom 21. bis 28. April unternimmt der Stadtjugendring eine Studienfahrt nach Moskau und Leningrad. Walter Nadler zeichnete für die Vorbereitung verantwortlich.
  • Der Wandertag am 30. September führt durch den Hummelgau.

1974

  • Bei der Gründung des Vereins „Internationales Jugendkulturzentrum“ wird der Stadtjugendring durch seinen Vorsitzenden Karl Neukam mit. Sie findet am 9. März statt.
  • In der Vollversammlung am 3. April legt Karl Neukam sein Amt nieder. Sein Nachfolger als erster Vorsitzender wird Walter Nadler.
  • Ungarn ist das Ziel einer Studienfahr vom 8. bis 15. Juni. Besucht werden die Städte Raab, Budapest, Erlau und der Plattensee.
  • Das Jugendprogramm der Staatsregierung löst den bisherigen Landesjugendplan ab. Die Einrichtungen der Jugendarbeit werden statistisch erfasst. Die finanzielle Förderung der Jugendverbände wird neu geregelt. Dies erfordert den voll Einsatz der überwiegend ehrenamtlich tätigen Jugendleiter und Mitarbeiter.

1975

  • Mit der Erteilung der Baugenehmigung nehmen die Pläne für das Internationale Jugendkulturzentrum Gestalt an. Der Stadtjugendring vereinbart mit dieser Institution eine enge Zusammenarbeit – vor allem im Hinblick auf die Vertretung gemeinsamer Interessen gegenüber der Staatsregierung und den anderen Gebietskörperschaften.
  • Die vorerst letzte Volkswanderung, die vom Stadtjugendring und der Bergwacht ausgerichtet wird, bewegt sich, wie die erste 1965, wieder „Rund um den Ochsenkopf“.

 1976

  • Am 4. Juli findet an der Hohen Warte der Erste Bayreuther Jugendtag statt. Die Jugendgruppen präsentieren einen Querschnitt ihrer Arbeit – angefangen beim Postenlauf bis zu einem Badewannenrennen im Waldweiher.
  • Am 10. März feiert der frühere Vorsitzende Dr. Karl Würzburger in Hausen bei Zürich seinen 85. Geburtstag.
  • Die Stadtverwaltung regt ein Gespräch über die Nutzung der Weihehalle am Jugendheim an. Die Schaffung eines Jugendzentrums wird ins Auge gefasst. Walter Nadler wird Vorstandsmitglied des Planungsbeirats.

1977

  • Die Vorarbeiten für das Jugendzentrum gehen weiter: Vom 7. bis 12. September besuchen 27 Jugendleiter, Mitarbeiter und Gäste die Partnerstadt Annecy. Sie finden dort viele der Jugendarbeit tätige Gesprächspartner und vereinbaren mit ihnen einen Gegenbesuch im Jahre 1978.
  • Am 9. November findet ein Informationsnachmittag in der Stadthalle statt, bei dem die einzelnen Gruppen ihre Arbeit zeigen können. Darbietungen auf der Bühne schließen sich an. Horst-Feldmeister Peter Dittrich vom Deutschen Pfadfinderverband richtet mit seinen Gruppenleitern erstmals das Stadtspiel aus. Quiz, Geschicklichkeit und eigene Anschauung sollen dem besseren Kennen lernen der Heimatstadt dienen.
  • Den 30. Geburtstag des Stadtjugendrings feiern Vorstand und Jugendleiter am 20. Dezember im Gemeindezentrum „Heilig Kreuz“ mit einer „Party ohne Pomp“.

1978

  • März übergibt Oberbürgermeister Wild das neue Kommunale Jugendzentrum in der umgebauten Weihehalle an die Jugend Bayreuths.
  • Am 18. August legt Herbert Barth in Gegenwart von viel Prominenz und den Teilnehmern des Jugendfestspieltreffens den Grundstein für das seit Jahren von ihm angestrebte Internationale Jugendkulturzentrum.
  • Am 18. November wird der frühere Vorsitzende Dr. Karl Würzburger zu Grabe getragen.

 1979

  • Der frühere 2. Vorsitzende Karl Wachs ist verstorben. Der dem Stadtjugendring verbundene Jugendamtsleiter Heinrich Lehr tritt am 30. Juni in den Ruhestand. Dieter Schmidt von der Bergwacht, wichtiger Mitarbeiter bei den Wandertagen, lässt am 7. Juli sein Leben in den Bergen Tirols.
  • Der Umweltschutzgedanke hat auch den Stadtjugendring ergriffen. Am 28. Juli wird der Studentenwald gesäubert. Norbert Specht berichtet, dass drei Lastwagenladungen Unrat abgefahren werden konnten.