Diskussionsrunde: Die Studentenbewegung 1965 bis 1968

12.04.2018

Zwei Jahrzehnte nach dem Ende des „Dritten Reiches“ stellten die im Krieg oder kurz danach Geborenen die Vertrauensfrage: Sie protestierten gegen die Lüge der eigenen Eltern und gegen die Verharmlosung des im Krieg geschehenen.
Viele gesellschaftliche und poltische Ereignisse wie die Erschießung von Benno Ohnesorg oder den Mordanschlag auf Rudi Dutschke führten dazu, dass Millionen junger Menschen sich von diesem Staat nicht mehr vertreten sahen. Ihr Aufstand führte nicht zur Revolution, sondern dazu, dass die Bundesrepublik sich ein zweites Mal gründete und zu einer wirklichen Demokratie wurde.
Hannes Heer, ein profilierter Protagonist der 68er Bewegung, reflektiert die Studentenbewegung und präsentiert seinen filmischen Brief an seinen Vater.